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THE POWER:
THE VOICE

Die Kraft der Stimme

Die Stimme ist das Tor zum eigenen Selbst. Unsere Stimme spiegelt alle Muster, Glaubenssätze und Programme wider, die in uns schlummern: Unsicherheiten oder Verdrängtes lagern sich genauso auf unserer Stimme ab wie Freude, Lust und Zuversicht. Im Verlauf unseres Lebens sammeln wir verschiedenste Eindrücke, die alle energetisch abgespeichert werden. Oftmals zeigen sich diese in Form von Blockaden wie muskuläre Verspannungen oder mentale Belastungen. Wenn ich den Weg der Auseinandersetzung mit meiner Stimme begehe, beginnt sich diese zu entfalten. Die Ursachen dieser Blockaden treten an die Oberfläche und ich kann sie mit der Stimme verabschieden. Ist die Stimme erst einmal aus ihrer Starrheit befreit, lebt es sich viel, viel leichter.

 

Der Ausdruck von spontanen Emotionen, sei es in Form von Lachen, Brüllen, Weinen, Schluchzen, Stöhnen oder ähnlichem, wird uns bereits im Kindesalter abtrainiert.

Your Voice

Diese Tabuisierung hat sogar anatomische Konsequenzen (vgl. Husler/Rodd-Marling 2006): Besagte Gefühlsausdrücke, die allesamt die Stimme involvieren, bewegen und beleben die Atmungsmuskulatur und damit auch die Muskulatur des Kehlkopfes. Durch die allgemein vorherrschende Anstandslehre werden diese Vorgänge aber möglichst unterdrückt, was zu einer Dauerhemmung und Erschlaffung der Gesangsorgane führt.

Für das Coaching und das Üben zu Hause ist es daher wichtig, dass dieses mentale Programm der Tabuisierung zuerst gelockert und dann aufgelöst wird. Alles soll erlaubt sein, um das von der Natur perfekt ausgestattete Instrument der Stimme zu erwecken und neu zu beleben.

Diese physiologisch-anatomischen Erkenntnisse ermutigen dazu, die Stimme in ihrer ursprünglichen Funktion wahrzunehmen: Singen ist uns allen angeboren und in sich das Natürlichste, was wir mit unserer Stimme tun können.